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Das Opfer  
Das Opfer

von John Katzenbach
 
Vorgestellt von: serpiens (Slytherin)


Allgemeines zum Buch Das Opfer und dem Autor John Katzenbach

John Katzenbach veröffentlichte 2006 den Roman „The Wrong Man“, der bereits ein Jahr später auf Deutsch unter dem Titel „Das Opfer“ erschien. Interessant ist hierbei, dass der jeweilige Titel unterschiedliche Schwerpunkte - auf den Täter beziehungsweise das Opfer - setzt. Das Buch gehört zu dem Genre der Thriller. Gefüllt mit den wahnsinnigen Gedanken eines Psychopathen und den Folgen seiner Taten ist dieser Roman für Erwachsene ab 16 Jahren geeignet.

Inhaltsbeschreibung zum Buch Das Opfer von John Katzenbach

Ein bedruckter Zettel in der Schublade seiner Tochter bringt Scott Freeman völlig aus der Fassung. Ein Mann scheint in Ashley Freeman so sehr verliebt zu sein, dass er sie für sich beansprucht, sie nie wieder gehen lässt. Doch zu dem Zeitpunkt weiß Scott noch nicht, zu welchen Taten dieser Kerl noch fähig ist. Angetrunken hatte Ashley eine Nacht mit dem gutaussehenden Computergenie Michael O´Connell verbracht. Was für sie ein One-Night-Stand war, wird für Michael zur Besessenheit. Er ruft sie seitdem ständig an, beobachtet sie, verfolgt sie. Ashley versucht, ihn aus ihren Gedanken zu verbannen, trifft sich mit anderen Männern vom College. Doch kein Treffen bleibt folgenlos. Will Goodwin ist nach einem Anschlag an den Rollstuhl gebunden. Ashley hat keine wirklichen Freunde, denen sie sich anvertrauen kann, und trifft sich daraufhin mit einer alten Bekannten aus der Highschool, Susan Fletcher. Diese verunglückt jedoch kurze Zeit später bei einem Autounfall. Wem kann sie noch was erzählen? Ashley fühlt sich in die Ecke gedrängt und spricht schließlich mit ihren geschiedenen Eltern, die lange kein Wort mehr miteinander wechselten.
Diese jedoch können ihr kaum helfen, da Michael seinen Psychoterror schon auf Ashleys ganzes Umfeld, somit auch ihre Eltern, ausbreitet. Scott bekommt Probleme bei seiner Arbeit an der Universität, er erhält Drohungen von Ämtern. Seine Exfrau Sally und dessen Lebensgefährtin Hope werden nächtens von einem Einbrecher heimgesucht, der nur Gegenstände, die in Verbindung zu Ashley stehen, raubt. So müssen die drei zusammenarbeiten und zur Gegenwehr übergehen. Scott versucht zunächst, Michael mit 5000 Dollar zu bestechen. Doch dieses Angebot scheitert kläglich. Michaels Fähigkeiten werden unterschätzt, er weiß mehr über sein Opfer und dessen Familie als sie denken. Er scheint jeden Schritt vorhersehen zu können. Die merkwürdigen Zwischenfälle häufen sich, Michael genießt jeden nächsten Schachzug in seinem grausamen Spiel.
Schließlich kann auch der Ex-Cop Murphy keine Informationen über Michael herausfinden, die man gegen ihn verwenden könnte. Seine Treffen mit dem Stalker zeigen keinen Erfolg, daher müssen Scott, Sally und Hope ihre Kräfte vereinen und gemeinsam einen größeren Plan aushecken, etwas, womit Michael nicht rechnet. Es beginnt ein Rennen gegen die Zeit. Nach und nach finden sie kleine Hinweise auf seine Vergangenheit, die Stück für Stück zusammengesetzt werden müssen. Sie geben nicht auf, sodass Sally irgendwann im Auto vor Michaels Haus sitzt und ihn ausspioniert. Scott und Hope sind auf ihren Positionen, Ashley hat das Handy in der Hand und wählt Michaels Nummer. Wird ihr Plan diesmal aufgehen?

Die Meinung von serpiens (Slytherin) zu Das Opfer von John Katzenbach

Ich finde zunächst die Aufmachung des Romans interessant. Abwechselnd werden Passagen der oben beschriebenen Geschichte als Rückblick und Teil der Ermittlung, die zeitlich am Ende des Romans steht, genannt. So kann man Stück für Stück gut verfolgen, auf welchen rückblickenden Ereignissen bestimmte Erkenntnisse über den Täter basieren. Der Leser weiß dennoch bis kurz vor Schluss nicht, wie die Geschichte endet. Es scheint verwirrend, welcher Fall eigentlich die ganze Zeit beschrieben wird. Man versucht jede Information aus Rückblick und Rahmenhandlung zu sammeln und gedanklich zu sortieren, was manchmal verwirrend und schwer, jedes Mal aber wieder spannend ist.
Innerhalb des sogenannten Rückblicks erlebt der Leser auch noch das Hin und Her der Gedanken und Pläne von Opfer und Täter, ohne sich zwingend auf die Seite des Opfers zu schlagen. Man wird ‚neutraler’ Beobachter, der sich selber eine Meinung bilden kann. Daher ist das Buch vor allem für jene empfehlenswert, die gerne mitfiebern und mitraten, welches der nächste Schritt ist. Jemandem, der interessiert die Pläne und Gedanken eines Psychopathen studiert, oder der einfach nur gern Psychothriller liest, wird das Buch auf jeden Fall gefallen.

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